093 Spätsommer September 2018

Das Wichtigste in Kürze:

Der lange Sommer ging langsam in einen kühlen sonnigen Herbst über. In Baden – Württemberg und Bayern hat die Schule wieder begonnen. In Cannstatt hat das 200. Volksfest Ende September 2018 mit einem historisch und landwirtschaftlich geprägten Umzug begonnen. 

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches:

Erfolgreiche und zielorientierte Workshops und Seminare mit menschlich nahen und wertschätzenden Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Bremerhaven, Deggenhausertal (in der Bodensee-Region), Feldafing (am Starnberger See), Hamburg, Karlsruhe und in Stuttgart. 

 

Fortbildungen = work-identity in progress

  • Weiterhin aktiv als (ICF-) Mentorcoach: Fortsetzung des ersten ICF Mentor-Coachings mit einer engagierten Mentee und einer Stuttgarter Regionalgruppe
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching Zertifizierung“ mit Dr. David Drake, mit Mastermind-Gruppe und Peer-Coaching
  • Fortsetzung des Videoprojekts der deutschsprachigen ICF Mentor/innen – Gruppe „Mentor/innen stellen die ICF – Kernkompetenzen vor“. Die Videos werden ab September 2018 im ICF YouTube veröffentlicht

 

Persönliches:

0 Kommentare

092 Hitze im August 2018

Das Wichtigste in Kürze:

 

In Deutschland wird intensiv über die anhaltende Hitze und die von Dürre betroffene Landwirtschaft diskutiert. Das Thema „Pressefreiheit“ und die anhaltenden gewalttätigen Demonstrationen in Chemnitz sind im Vordergrund der Berichterstattung durch die Medien. 

In Berlin fanden die Leichtathletik – Europameisterschaften statt. In Baden – Württemberg sind weiterhin Sommerferien, und das soziale Leben hat sich hier deutlich verlangsamt. 

 

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches:

Erfolgreiche und zielorientierte Workshops und Seminare mit menschlich nahen und wertschätzenden Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Garmisch-Partenkirchen, Kaisersesch in der Eifel, Much im Bergischen Land und in Stuttgart. 

 

Fortbildungen = work-identity in progress

  • Weiterhin aktiv als ICF-Mentorcoach: Fortsetzung des ersten ICF Mentor-Coachings mit einer engagierten Mentee
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching Zertifizierung“ mit Dr. David Drake, diesmal mit Mastermind-Gruppe und Peer-Coaching
  • Videoveröffentlichung: Der weite Weg zum MCC 
  • Fortsetzung des Videoprojekts der deutschsprachigen ICF Mentor/innen – Gruppe „Mentor/innen stellen die ICF – Kernkompetenzen vor“. Die Videos werden ab September 2018 im ICF YouTube veröffentlicht

 

Persönliches:

Der August war ein sportlich aktiver Monat mit Joggen, Radeln am Neckar, Yoga im Kurpark in Bad Cannstatt, Wandern mit Freund/innen, Schwimmen und Golf – ein gelungener Ausgleich zu den beruflichen Aktivitäten. (AMS)

0 Kommentare

091 Die Zukunft der Vereine

Während der zweitägigen Führungskräfte-Schulung beschäftigten sich die Kreisvorsitzenden und Kreisgeschäftsführerinnen des Landfrauenverbands Württemberg - Baden unter der Moderation von Anne Schweppenhäußer mit dem wichtigen Thema "Die Zukunft der Vereine ... entwickelt sich nicht von alleine ... aktiv im Ehrenamt". Artikel in BW agrar, 28. Juli 2018, S. 46

0 Kommentare

090 Der weite Weg zum MCC

Hinweis zum Film von International Coach Federation Deutschland e.V. mit Doris van de Sand (PCC), Frank Pyko (PCC) und Anne Schweppenhäußer (PCC). 

0 Kommentare

089 Hochsommer Juli 2018

Das Wichtigste in Kürze:

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland blieb nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde seltsam fremd. Der Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft startete eine neue Dimension der Diskussion über Integration und die internen Strukturen des DFB.

Angelique Kerber gewann in Wimbledon das Damen-Tennisturnier.

In Baden-Württemberg sind nun auch Sommerferien, und das soziale Leben verlangsamt sich spürbar

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches:

  • Erfolgreiche und zielorientierte Workshops und Seminare mit menschlich nahen und wertschätzenden Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Bad Waldsee, Berlin, Ellwangen, Frankfurt und in Stuttgart. 

Fortbildungen = work-identity in progress

  • Große Dankbarkeit - allen meinen Coachees der letzten Jahre und insbesondere der vergangenen sechs Wochen und meinen treuen Kund/innen der vergangenen Jahre, die es ermöglicht haben, diese in Einzel- und Teamcoachings zu unterstützen, um die erforderlichen 2500 Coachingstunden zu sammeln. Sehr wichtig war das wertvolle Feedback meiner MentorCoach Kollegin Kirsten Dierolf, MCC, und insbesondere in den letzten sechs Wochen die gegenseitige und wertschätzende Unterstützung der Mit-Aspirant/innen für den MCC. Die Unterlagen für die MCC-Zertifizierung sind pünktlich vor dem Termin 31. Juli 2018 nach einem intensiven Lernprozess in USA bei der International Coach Federation eingetroffen. 
  • Weiterin aktiv als ICF-Mentorcoach: Fortsetzung des ersten ICF Mentor-Coachings mit einer engagierten Mentee
  • Ende der virtuellen Coach-Fortbildung Narrative Coaching mit Dr. David Drake mit dem neuen Abschluss Narrative Coach Enhanced Practitioner 
  •  Fortsetzung des Videoprojekts der deutschsprachigen ICF Mentor/innen – Gruppe „Mentor/innen stellen die ICF – Kernkompetenzen vor“, das bis Anfang August 2018 fortgesetzt wird. 

Persönliches:

  • Der Juli war ein sportlich aktiver Monat mit Joggen, Radeln am Neckar, Yoga im Kurpark in Bad Cannstatt, Schwimmen und Golf – ein gelungener Ausgleich zu den laufenden beruflichen Aktivitäten. 
  • Am 31. Juli 2018 bin ich 365 Tage in Folge fünf bis 20 Minuten mit Hilfe von Headspace in die Stille gegangen. (AMS)
0 Kommentare

088 Narrative Coach Enhanced Practitioner

Sehr dankbar nach sieben intensiven, inspirierenden und anregenden virtuellen Modulen über diesen besonderen Ansatz "Narrative Coaching" von Januar bis Juli 2018 mit Dr. David Drake.

Besonders wertvoll war für mich der Austausch mit den anderen internationalen Teilnehmer/innen, die ich zum Teil in Sydney/Australien und in Deutschland persönlich kennen lernen durfte, einsichtsvollen Peer-Coachings mit meiner Peer-Coaching-Kollegin aus Kuala Lumpur und dem unterstützenden WBECS - Team.

Einige meiner Coachees haben im vergangenen halben Jahr bereits Veränderungen in meinem Tun und Wirken als Coach wahrgenommen - und die Reise geht weiter. (AMS)

0 Kommentare

087 Aktiv im Juni 2018

Das Wichtigste in Kürze:

Die deutsche Nationalmannschaft als Weltmeister ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Im SWR1 gab es am 30.06.2018 den Brief der Woche, der eine Menge Fragen an den Bundestrainer Joachim Löw formulierte, die sich auch gut für Coaching eignen würde. In Deutschland und Europa wird sich intensiv über den Umgang mit Flüchtlingen auseinandergesetzt. In Stuttgart dürfte es im kommenden Winter Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge geben.

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches:

  • Erfolgreiche und zielorientierte Workshops, Seminare und Coachings mit menschlich nahen und wertschätzenden Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Berlin, Duisburg, Löhnberg, Ludwigsburg, München und in Stuttgart. 

Fortbildungen = work-identity in progress

  • Aktiv als ICF-Mentorcoach: Fortsetzung des ersten ICF Mentor-Coachings mit einer engagierten Mentee
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching“ mit Dr. David Drake (bis Juli 2018)
  • Die Entscheidung, für die MCC-Zertifizierung den Termin 31. Juli 2018 engagiert ins Auge zu fassen – und die gegenseitige und wertschätzende Unterstützung der Mit-Aspirant/innen für den MCC zu erleben. Für die Aufzeichnungen = Arbeitsproben werden weiterhin im Juli 2018 interessierte Freiwillige mit einem konkreten Coachinganliegen gesucht. 
  • Start des Videoprojekts der deutschsprachigen ICF Mentor/innen – Gruppe „Mentor/innen stellen die ICF – Kernkompetenzen vor“, das im Juli 2018 fortgesetzt wird. 

Persönliches:

  • Wochenend-Besuch von langjährigen Freunden aus Frankreich mit besonderem touristischen Programm auf dem Cannstatter Abendmarkt und Neckarschiff-Fahrt
  • Da sich seit 24.06.2018 der Ein-Schalter meines Windows-Arbeitsnotebooks nicht mehr betätigen lässt, erlebe ich seit knapp einer Woche die unfreiwillige Umgewöhnung auf Apple MacBookAir. Regelmäßige Datensicherung hat Schlimmeres verhindert! (AMS) 
0 Kommentare

086 Alle/s hygge – oder was?

Wer sich im gut sortierten Zeitschriften- und Buchhandel umschaut, der trifft in letzter Zeit häufiger auf das Wort „hygge“, aktuell einer der zehn Grundwerte unserer Nachbarn, der Dänen. Das Phänomen „Hygge“ ist sicherlich mit dem deutschen Wort „Gemütlichkeit“ nur unzureichend beschrieben - und augenscheinlich interessiert sich „die Welt“ dafür. David Hugendick titelte im Januar 2017 in der Zeit „Im Bootcamp des guten Lebens“.  

 

Und wie unterscheidet sich die Idee „Hygge“ von den Fragestellungen zum Thema „Balance im Leben“, das mich als Trainerin seit mindestens 2003 begleitet. Die Zwischenbilanz der ersten acht Jahren Erfahrungen (2003 – 2011) finden sich im BKK Gesundheitsreport 2011 (mit Andrea Neid). Dieser Artikel, der in 2011 veröffentlicht wurde, endete mit folgenden Worten: 

Der Soziologe und Zeitforscher Hartmut Rosa fasst in einem SPIEGEL-Titel so zusammen: „Wir erleben in der Gegenwart eine dreifache Beschleunigung – die des technischen Fortschritts, des sozialen Wandels und des Lebenstempos.“ Diese Form der Beschleunigung erfordert zunehmend Anpassungsleistungen vom Einzelnen. Aus diesem Grund ist eine Stärkung des Kohärenzsinns (nach Antonovsky; zit. nach Ulich / Wülser 2005, S. 82 f.) mit den Bestandteilen Manageability (internale und externale Kontrollüberzeugung), Comprehensibility (Nachvollziehbarkeit, Verstehbarkeit) und Meaningfulness (Bedeutung, Sinn) eine überlebenswichtige Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert. Eine ausgewogene Balance im Leben ist hier eine wertvolle und gesundheitsförderliche Ressource (siehe BKK Gesundheitsreport 2011 (mit Andrea Neid).

Life Balance im Jahre 2018

Und was erlebe ich in den Seminaren zur Prävention stressbedingter Erkrankungen „Work-Life-Balance“ mit den Seminarteilnehmer/innen im Jahr 2018? Das Thema spricht firmenintern (= die Seminare werden von der Personalentwicklung arbeitsplatznah organisiert) mittlerweile mehr Männer als Frauen an, die mittlerweile andere = höhere Ansprüche nicht nur, aber auch an das Familienleben formulieren.

Die Fragestellungen der Teilnehmer/innen drehten sich fast alle um die Themen, die in der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell 3/2017 – Arbeiten in Balance angesprochen wurden:

mehr lesen 0 Kommentare

085 Wonnemonat im Norden - Mai 2018

Das Wetter im Mai ähnelte dem früher typischen Aprilwetter mit Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen, Sturm und Hagelschlag. Weltpolitisch und –wirtschaftlich gab es einige Zuspitzungen zwischen USA, Europa und Nord-Korea. In Stuttgart ging das Frühlingsfest zu Ende. 

 

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches:

  • Erfolgreiche und zielorientierte Workshops und Seminare mit menschlich nahen und wertschätzenden Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Bernried, Berlin, Hamburg, Hannover, Heidelberg und in Stuttgart.
  • Recherche von neuen Veranstaltungslocations für besondere Workshops und Seminare im Wendland 

 

Fortbildungen = work-identity in progress

  • Aktiv als ICF-Mentorcoach: Start des ersten ICF Mentor-Coachings mit einer engagierten Mentee
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching“ mit Dr. David Drake (bis Juli 2018)
  • Leider konnte ich in diesem Jahr 2018 nicht an Aktivitäten der ICF International Coaching Week teilnehmen - und ich freue mich schon auf 2019 (29. April bis 05. Mai 2019

 

Persönliches:

 

0 Kommentare

084 Zurück in Stuttgart im April 2018-down under (3)

Die letzten Tage für Anne Schweppenhäußer in Sydney zu Beginn des Monats waren es immer noch mild bei bis zu 30 Grad. Mit der Rückkehr in Deutschland begann der Frühsommer. Was war sonst wichtig in Stuttgart und der Welt im April? Gefühlt „alles wie immer“ – außer vielleicht erwähnenswert: Die SPD hat erstmals in 155 Jahren eine Vorsitzende, und der VfB Stuttgart steigt nicht ab.

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

Berufliches: 

  • Menschlich nahe und wertschätzende Begegnungen mit neuen und vertrauten Kund/innen, Kooperationspartner/innen, Seminarteilnehmer/innen und Coachees in Dresden, Frankfurt, Moers und in Stuttgart.
  • Im April 2018 unterstützte Anne Schweppenhäußer aktiv eine NGOs pro bono mit Einzel- und Teamcoaching in Sydney – diese Arbeit wird nun virtuell weitergeführt.
  • Anne Schweppenhäußer hat als Lehrcoach das erste Lehrcoaching mit einem Teilnehmer der Coachingausbildung der DPA erfolgreich abgeschlossen.
  • Anne Schweppenhäußer hat als ICF - Mentorin das erste ICF - Mentorcoaching mit einer interessierten Mentee begonnen. 

Fortbildungen = work-identity - in - progress:

  • Intensive sowohl Bewusstsein-und Fähigkeiten erweiternde Fortbildungen innerhalb der International Coach Federation:
    • Premiere für Anne Schweppenhäußer in der Virtual Education von ICF Deutschland e.V.: Erstes Webinar zum Thema „Five dysfunctions of a team“
    • Treffen der deutschsprachigen ICF – Mentor/innen in Frankfurt mit wertvollem Austausch über die Änderungen innerhalb der Zertifizierungen der ICF
    • ICF Chapterabend in Sydney (Australien) mit Dr. David Drake “Narrative Coaching
    • Webinar zum Thema „Europäische Datenschutzverordnung“
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching“ mit Dr. David Drake (bis Juli 2018)
  • Wertvolle eintägige Fortbildung zum Thema „Resilienz“ in Frankfurt mit intensivem Austausch mit Kolleg/innen.
  • Aktive Teilnahme am Jubiläumskongress eines langjährigen Kunden in Dresden mit inspirierenden Begegnungen, Austausch und Networking und anregenden und erkenntnisreichen Workshops.

Persönliches: 

  • Die letzten freien Tage in Sydney nutzte Anne Schweppenhäußer für Ausflüge innerhalb Sydney City und in den Blue Mountains.
  • Bei der Rückkehr nach Deutschland gab es auch einen Anteil „Wehmut“, sich von den sieben Wochen Sydney zu verabschieden und in „business as usual“ präsent wahrnehmend einzutauchen – die Rückkehr nach Deutschland mit in Australien gewachsener innerer Haltung, dem Fokus auf Präsenz im Moment und veränderten Gewohnheiten ist gut gelungen. 
  • Wiederholte Teilnahme am Ditzinger Lebenslauf mit einem Halbmarathon. (AMS)  
0 Kommentare

083 Narrative Coaching

 

Für den 03. April 2018 hatte das Team von ICF New South Wales Dr. David Drake mit dem Thema „Narrative Coaching: New Insights on Creating Real Change in Real Time” eingeladen, um sich an diesem Abend in diesem experimentellen Workshop intensiv folgenden Inhalten zu widmen:

  • Die neuesten Erkenntnisse von Dr. David Drake über Bindungstheorie und den Verknüpfungen zur Entwicklung von Erwachsenen
  • Die Möglichkeit, zwei neue praktische Möglichkeiten kennenzulernen, um Klienten zu helfen, Zugang zu ihren eigenen Geschichten zu bekommen
  • Eine Fallstudie darüber, wie „real change in real time“ für Klienten aussieht
  • Dialog mit Dr. David Drake, wie diese Arbeit für den eigenen Coachingansatz nützlich sein könnte 

Die Veranstaltung fand mit etwa 80 Teilnehmer/innen wieder im Club York im Zentrum statt (in der Nähe von Town Hall und Queen Victoria Building).

Dr. David Drake ist CEO des Moment Institute (San Francisco, USA) und wird in der Einladung von ICF NSWs als „leader at the forefront of coaching’s evolution“ bezeichnet. Er ist renommierter Autor von über 50 Veröffentlichungen über Coaching als eine evidenz-basierte Methode, einschließlich der neuen Auflage seines Buchs „Narrative Coaching: The Definitive Guide to Bringing New Stories to Life.“ Dr. David Drake hat Coach-Training für mehr als 15 000 Personen durchgeführt, bringt über 25 Jahre Change – und Coachingerfahrung in mehr als 70 Organisationen weltweit mit (in Australien: Unternehmen wie CBA, PwC und Westpac).

Dr. David Drake leitete seine Präsentation mit einigen Grundüberlegungen über das Wesen von Coaching ein und empfahl, sich als Coach nicht so anzustrengen, um etwas zu bewirken, sondern stattdessen mutig (und) menschlich zu sein.

In der ersten Partnerübung erlebten die Teilnehmer/innen des Abends - angeregt durch Leitfragen - die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des Erzählens von Geschichten praktisch.

Intensiv ging Dr. David Drake auf den Zusammenhang zwischen der Narrativen Coachingphase, den Auswirkungen im Hinblick auf die Bindungstheorie und die Verbindung zur Achtsamkeit ein. Eine weitere Partnerübung vertiefte diesen theoretischen Input mit einem individuellen Beispiel und der Anwendung dieser Schritte.

Eine weitere Übung lenkte den Fokus auf die „Now-Moments“, um als achtsamer Coach Dissonanz als nachhaltigen Impuls für den Coachee zu nutzen.

Ein Teilnehmer fragte am Schluss nach der Anwendungsmöglichkeit von Narrative Coaching im Teamcoaching bzw. in systemischen Zusammenhängen. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz auch mit Teams schilderte Dr. David Drake lebendig und anschaulich einige eindrucksvolle Fallbespiele.

Nach der Fragerunde wurde die Zeit für Austausch und Networking genutzt.

 

Drei Impulse des Abends (=Zitate von Dr. David Drake), die mich zum weiteren Nachdenken angeregt haben:

  • Zitat “Never send a changed person in an unchanged environment” mit der Schlussfolgerung, innerhalb des Coachings Möglichkeiten des Erlebens und Erfahrens zu integrieren, um die angestrebte Veränderung nachhaltig zu verankern
  • Zitat „People don’t need more explanations – they need more new stories, verbunden mit dem “TimeOut”, um die aktuellen Reaktionen des Coachees auf das Erzählen der Geschichte “in den Raum zu holen”
  • Zitat “What is the conversation, we are not having?” – als eine mögliche klärende Frage für schwierige Situationen in Teams (AMS) 

 

 

 

0 Kommentare

082 Spätsommer im März 2018 - down under (2)

Der milde Spätsommer in Sydney präsentierte sich durchgehend mit Temperaturen von 20 – 35 Grad Celsius. Sydney war der Schauplatz einiger (politischer) Ereignisse: Das ASEAN Australia Special Summit 2018 fand in der Zeit vom 17.-18. März 2018 in Sydney statt. Der frühere amerikanischer Präsident Barack Obama besuchte Sydney am 23. März 2018. Australien wird intensiv und emotional vom Cricket Scandal erschüttert. Außerdem wissen die Sydneysider die Feste zu feiern, wie sie fallen: 40 Jahre Mardi Gras und St. Patrick Day.

Im (fernen) Deutschland wird wieder regiert – in einer Neuauflage der schon bekannten Koalition mit neuen und vertrauten Protagonist/innen. Der Winter mit Schnee und Kälte ist nach Deutschland zurückgekehrt. Stuttgart hat weitere Feinstaubalarme erlebt. Der VfB macht sich erstaunlich gut in der Bundesliga – von Abstiegsängsten aktuell keine Spur.

 

Was war für mich besonders und inspirierend: 

  • Im März 2018 unterstützte Anne Schweppenhäußer aktiv eine NGOs pro bono mit Einzel- und Teamcoaching in Sydney und erlebte dabei kulturelle Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede.
  • Intensive sowohl Bewusstsein-und Fähigkeiten erweiternde Fortbildungen innerhalb der International Coach Federation:
    • ICF Chapterabend in Sydney (Australien) mit Amina Knowlan mit dem Thema „Team and Group Coaching - Building a Relational infrastructure“
  • Fortsetzung der virtuellen Coach-Fortbildung „Narrative Coaching“ mit Dr. David Drake (bis Juli 2018).
  • Das Kennenlernen der eigenen Stärken durch den Clifton Strength Finder war spannend, inspirierend und bestätigend - die Teilnahme an dem im April bevorstehenden Workshop wird hier sicherlich noch mehr Erkenntnis erbringen.
  • The Yunus Social Business for Health Hub, UNSW Centre for Ideas und Grameen Australia hatte den Nobelpreisträger Muhammad Yunus eingeladen, um über die zentralen Gedanken des in 2017 veröffentlichte Buch “A World of Three Zeroes: The new economics of zero poverty, zero unemployment” zu sprechen – ein sehr inspirierender Abend, der zum Nachfühlen und –denken angeregt hat.
  • Die Oper La Traviata im berühmten Opernhaus in Sydney
  • Die überraschende "Sichtung" eines Seehundes in Rushcutters Bay Park (Sydney)
  • Die freien Tage nutzte Anne Schweppenhäußer für Ausflüge und genussvolle Coastal Walks, Wanderungen zum Kennenlernen von Fauna, Flora und historischem Erbe in und um Clovelly, innerhalb Sydney City und in den Blue Mountains. (AMS)  
0 Kommentare

081 Relational Infrastructure

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch am 20. März 2018 hat das Team von ICF New South Wales in Sydney einen interessanten Gast, Amina Knowlan, mit dem Thema „Team and Group Coaching - Building a Relational infrastructure“ eingeladen, um sich an diesem Abend intensiv folgenden Fragen zu widmen:

  • Wie entwickeln wir uns, oder wie unterstützen wir andere, sich vom traditionellen, autoritären, direktiven oder hierarchischen Führungsverständnis zu einem teamzentrierten Führungsverständnis zu entwickeln?
  • Wie können Coaches mit Teams und Gruppen arbeiten, um deren Fähigkeiten der Selbstbestimmung, Selbstorganisation und des Selbstmanagements zu erweitern?
  • Welches sind die grundlegenden Kommunikations- und Führungs-Methoden/-Tätigkeiten, um einen team-zentrierten Beziehungsansatz zu schaffen?
  • Wie kann ich diese Erkenntnisse in meine Praxis in Arbeitsplatz-Teams, Gemeinden, Organisationen und Familien anwenden?  

Die Veranstaltung fand diesmal im Club York im Zentrum statt (in der Nähe von Town Hall und Queen Victoria Building).

Amina Knowlan ist Psychotherapeutin, Hakomi-Ausbilderin, Coach, Autorin, Moderatorin, Speaker und Begründerin des Matrix Leadership Institutes (Boulder, Colorado). Amina Knowlan hat einem Ansatz entwickelt, um Teams vom hierarchischen Paradigma von Getrenntsein und auf formale Autorität verlassend - zu vernetzten, lebendig-emergenten Systemen, die gegenseitig, offen und transparent sind, zu begleiten.

Amina Knowlan begann mit einigen grundlegenden Gedanken zu dem, was sie „relational infrastructure“ nennt. Anhand von zwei grafischen Beispielen macht sie deutlich, welche Beziehungs-Infrastruktur die Grundlage für verbundene, gleichberechtigte und miteinbeziehende Systeme sind, die die kollektive Intelligenz verstärken.

Eine ausführliche interaktive Runde förderte die individuellen Besonderheiten, die Gemeinsamkeiten und auch die Unterschiede (die „Balance“ von Einbezogen- und Ausgeschlossen-Sein) innerhalb der etwa 30 Teilnehmer/innen-Gruppe zu Tage.

In fünf Kleingruppen vertieften die Teilnehmer/innen die drei grundlegenden Practices (im umfassenden und weiterverstandenen Sinne von „Tätigkeiten“ und auch regelmäßiger „Übung“):

  • Person zu Person - Kommunikation (statt „Kommunikation mit der ganzen Gruppe“)
  • Gesunde Grundlage für Vertrauen und Resilienz
  • Aufmerksamkeit auf das „Ganze“ 

Nach der Auswertung der Erfahrungen in diese Gruppe ergänzte Amina Knowlan vier weitere Prinzipien (Umgang mit Feedback, Umgang mit Unterschieden, Flexibilität in Gruppen- und Leadership-Rolle; Matrix Group Dialogue Process)

Nach der Fragerunde wurde die Zeit für Austausch und Networking genutzt.

Drei Impulse des Abends, die mich zum weiteren Nachdenken angeregt haben:

  • Zitat „Leadership that emerges out of the leadership of the team”
  • Die Wirkung unterschiedlicher Beziehungs-Infrastrukturen auf Vertrauen und Offenheit innerhalb eines Systems
  • Weiterführende Anwendungsideen bei aktuellen Teamentwicklungs-Prozessen (AMS) 
0 Kommentare

080 Australische Fundstücke (2)

Die zweite Australien-Etappe war Clovelly, einem Wohngebiet in den Eastern Suburbs, einer Station des Bondi – Coogee Coastal Walks

 

Hier einige Impressionen des Bondi – Coogee Coastal Walks

Südlich von Congee findet sich dann Maroubra - Beach

mehr lesen 0 Kommentare

079 Australische Fundstücke (1)

Was assoziieren Sie, wenn Sie an Australien denken? Welches innere Bild erscheint zuerst?

Sind es die Tier- und Pflanzenwelt (vom Känguru, Koala-Bär, Great Barrier Reef), die landschaftlichen Gegebenheiten – das Outback mit heißen Wüsten, Uluru (früher Ayers Rock), die Strände und Küsten, die Städte wie Sydney mit Opernhaus, Melbourne, Perth oder Canberra und/oder die Geschichte und aktuelle politische Situation? Sind es die "Botschafter/innen Australiens wie beispielsweise die Hollywood-Schauspieler/innen Nicole Kidman (in Hawaii geboren), Cate Blanchett, Hugh Jackman und die Sänger/innen Kylie Minogue, John Farnham oder vielleicht der Film „Crocodile Dundee“?

 

Mein erster intensiverer Kontakt mit Australien Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich durch das Buch von Bruce ChatwinTraumpfade – Songlines“, in dem er über die Traditionen der australischen Ureinwohner, unter anderem „Walkabout“ der Ureinwohner als „Rite of Passage“ für die Identitätsfindung zum Erwachsenen werden schreibt. (Außerdem wollte ich auch immer schon Bill Brysons "Frühstück mit Kängurus" gelesen haben). 

 

Und so bot es sich für mich an, Sydney und die Umgebung zu Fuß zu entdecken. 

 

Meine erste Australien-Etappe war Manly, Northern Beach, das Surferparadies während der Surf Pro League Wettbewerbe. Nachdem ich die Fähre verlassen hatte, wurde ich am Fähr-Anleger in Manly überraschend von allzu Vertrauten begrüßt:

Coastal Walk: Spit Brigde - Manly

Die in Fels gravierten Spuren der australischen Ureinwohner finden sich auf dem Walk Spit Bridge Manly und viele Tafeln am Weg weisen auf die Geschichte dieses Ortes hin.

Der geschützte Eastern Water Dragon ist hier zu Hause.

Außerdem findet sich – mitten im Buschland - ein hochtechnisiertes Örtchen, das die Türen „sprechend“ schließt und gefällige Lounge-Musik einschaltet. 

mehr lesen 0 Kommentare